Technischer Ausschuss Sanitär und Heizung
Ganzheitliche Gebäudetechnik: SHK-Tätigkeitsfelder entwickeln sich weiter
Die Megathemen Energiewende und Klimaschutz standen 2019 im Mittelpunkt der Arbeit des Technischen Ausschusses Sanitär und Heizun, gilt es doch die Auswirkungen auf das SHK-Handwerk frühzeitig zu analysieren. Anlässlich der Frühjahrssitzung im Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) konnten beim Gedankenaustausch mit den Wissenschaftlern wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Tätigkeitsfelder unseres Handwerks gewonnen werden.
Der ganzheitliche Systemgedanke in der Gebäudetechnik und die weiter voran getriebene Dekarbonisierung, als Stichwort sei hier beispielhaft nur das Thema “Power-to-X” genannt, werden es erforderlich machen, dass sich das SHK-Handwerk proaktiv in diese Richtung fortentwickelt. Nur so können die Innungsfachbetriebe ihren Kunden auch künftig ganzheitliche Angebote für eine effiziente sowie ressourcen- und klimaschonende Gebäudetechnik unterbreiten.
Selbstverständlich standen auch das Klimaschutzpaket der Bundesregierung und das novellierte Klimaschutzgesetz des Landes im Fokus der Ausschussmitglieder. Auch diese Gesetzesvorhaben werden dazu führen, dass die Nachfrage nach modernen, energie- und CO2-einsparenden Heizungssystemen zunehmen wird. Insofern muss das SHK-Handwerk hier seine Kompetenzen festigen und ausbauen.
Darüber hinaus waren hat sich der Ausschuss mit der Weiterentwicklung der VDI 2035 zum Thema Heizungswasseraufbereitung beschäftigt, mit dem Entwurf der VDI 4109 Blatt 5 zum erhöhten Schallschutz und mit dem neuen Verbrennungsluftnachweis nach Muster-Feuerungsverordnung/TRGI. Hier konnten die Mitglieder des Ausschusses ihre Expertise einbringen, um die Regelungen modern und praxisgerecht für das SHK-Handwerk zu gestalten.

