Energiehandwerke im Austausch mit CDU-Fraktion
Die baden-württembergischen Energiehandwerke haben sich Ende April mit Vertretern der CDU-Landtagsfraktion ausgetauscht.
„Wenn die Politik mit der Art und Weise ihres Handelns so weiter macht, droht die Stimmung in vielen Handwerksbetrieben zu kippen. Ignoranz bei politischen Entscheidungen, Ideologie getriebene Ziele statt praktikabler Umsetzung, überhastete Pläne, fehlende Abstimmung zwischen den Ebenen, schlechte Kommunikation. Statt Aufbruchstimmung herrscht vielerorts Angst vor Überlastung, Orientierungslosigkeit bis hin zu Fatalismus.“
Diese Beschreibung der aktuellen Wahrnehmung der Handwerksverbände stand zu Beginn eines Gesprächs des Baden-Württembergischen Handwerks und deren Fachverbände aus den Energiegewerken Kfz, Elektro und SHK mit den Abgeordneten Thomas Dörflinger und Winfried Mack der CDU-Landtagsfraktion. Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK brachte die Argumente für das SHK-Handwerk auf den Punkt.
Auch konkrete Sachthemen wie die Umsetzung des GEG, Einbau von Wärmepumpen, das Klimaschutzgesetz BW, die Photovoltaikpflicht, Versorgungssicherheit, zukünftiger Strombedarf, die aktuelle Fachkräftesituation, Wohnheime für Handwerks-Azubis bis hin zu E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und E-Fuels standen auf der Agenda des Austauschs, der im Nachgang zum letzten Fraktionsgespräch des BWHT-Beirats vereinbart wurde. In vielen Punkten gab es große Übereinstimmungen. „Wir wollen alle eine Entwicklung hin zu Klimaneutralität, wir brauchen aber eine realistische Umsetzung“, waren sich alle Teilnehmer am Ende einig.