In der historischen Werkstatt von Wolfgang Huber
Im Berichtsjahr durfte der Technische Ausschuss Klempnerei an einem ganz besonderen Ort tagen: Wolfgang Huber, neu gewählter Obmann des Technischen Ausschusses, lud die Mitglieder in seine historische Werkstatt nach Kißlegg ein. Dort gewährte er spannende Einblicke in seine traditionsreiche Werkstatt sowie in ausgewählte Projekte aus dem Bereich Denkmalschutz.
Beim gemeinsamen Mittagessen wurde zudem der Ausstand von Peter Stelzer gefeiert, der den Technischen Ausschuss über mehr als 20 Jahre hinweg engagiert begleitet und als Obmann maßgeblich geprägt hat.
Am Nachmittag fand schließlich die letzte Sitzung unter seiner Leitung statt. Im Mittelpunkt standen verschiedene technische Themen. So beschäftigte sich der Ausschuss intensiv mit der nachweisfreien Befestigung von Mauerabdeckungen und erarbeitete hierzu eine Stellungnahme für den ZVSHK.
Darüber hinaus wurde der maximale Abstand von Dehnungsausgleichern bei Dachrinnen diskutiert. Dabei stellte der Ausschuss Unstimmigkeiten zwischen den Vorgaben der Klempnerfachregel und den Angaben gängiger Hersteller fest. In einer zusätzlichen Online-Sitzung wurde daraufhin ein Änderungsvorschlag ausgearbeitet und an den ZVSHK sowie die zuständige Projektgruppe übermittelt.
Mit Andreas Zeltwanger, Rolf Krauß und Peter Stelzer verabschieden sich drei langjährige Mitglieder aus dem Technischen Ausschuss. Sie danken für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit, freuen sich über das Engagement der jungen Nachrücker und wünschen dem Ausschuss weiterhin viel Erfolg.
Vincent Fanenbruck
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