Technischer Ausschuss Klempnerei
Materialengpässe und nie gekannte Preiserhöhungen
Der Technische Ausschuss Klempnerei folgte im Berichtsjahr der Tradition, die Jahressitzung jedes zweite Jahr mit einem Besuch bei Herstellern oder Lieferanten zu verbinden. 2022 führte der Weg zur Firma Barth nach Renningen.
Dabei tauschten sich die Ausschussmitglieder mit der Geschäftsleitung über Materialengpässe, Lieferschwierigkeiten und unkalkulierbare Preissteigerungen aus. Hier zeigte sich deutlich, dass Stammkunden trotz der vorherrschenden Problematik einen Vorteil erfahren und seitens der Lieferanten alles versucht wird, diese in gewohnter Weise zu bedienen. Eine frühzeitige Materialdisposition und Preisgleitklauseln in den Angeboten sind unerlässlich.
Bedingt durch das Ausscheiden des technischen Referenten Marco Schmidt aus dem Fachverband stellte sich Thomas Huber als dessen Nachfolger vor. Dies war der Anlass, gleichermaßen darüber zu diskutieren, wie die Nachfolge von ausscheidenden Mitgliedern aus dem technischen Ausschuss optimalerweise geregelt wird. Alle Mitglieder waren sich einig, dass es Ziel sein muss, geeignete Kollegen rechtzeitig für den Ausschuss vorzuschlagen. Mit dieser Vorgehensweise soll erreicht werden, dass der Technische Ausschuss fortlaufend verjüngt wird.
Weiteres Thema war der endlich wieder in Präsenz stattfindende Klempnertreff am Titisee. Der Treff 2022 war erneut eine sehr gelungene Veranstaltung und Weiterbildungsmöglichkeit. Aber wie so oft gilt: “Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung” und so recherchierten die Ausschussmitglieder nach geeigneten Themen und Vorträgen für 2023.
Natürlich stand auch Fachliches auf dem Programm: Über die in letzter Zeit vermehrt auftretende Delamination von Sandwichelementen wurde angeregt diskutiert, gefolgt von dem Vorschlag, das Therma in der nächsten Fachgruppensitzung zu behandeln. Hier sollten Lösungsmöglichkeiten gefunden und ein möglichst einheitliches Vorgehen abgesprochen werden.
Aus der Bundesfachgruppe wurde eine Fokussierung auf Gebäudebegrünungen an Dach und Fassade berichtet, weshalb dieses Thema als einer der Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2023 festgelegt wurde.
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