Technischer Ausschuss Klempnerei
Die Digitalisierung im Klempneralltag schreitet voran
Um heute schon auf dem Stand von morgen zu sein, arbeitete der Technische Ausschuss Klempnerei 2021 schwerpunktmäßig an dem möglichen Einsatz moderner Technik in der Klempnerei. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Erstellung von digitalen Aufmaßen, unterstützt von Theodolit, GPS-Daten und entsprechender Software. Die Technik bietet ausreichende Genauigkeit und ergibt somit die Möglichkeit, aus einer Reihe einfacher 3D-Zeichnungen direkt die Abwicklungsdateien an eine CNC-gesteuerte Abkantbank weiterzuleiten. Der Einsatz von Drohnen unterstützt sowohl bei der Inspektion von Dächern und Dachentwässerungen, sowie bei der Erstellung von Aufmaßen.
Erneut wurde die Notwendigkeit von Dichtbändern in Doppelstehfalzdächern im Ausschuss behandelt. Anlass war die Tatsache, dass es im Berichtsjahr wieder zu Schäden durch das Eindringen von Schmelzwasser aufgrund von Eisschanzenbildung und Hagelaufstauung auf Doppelstehfalzdächern kam. Thematisiert wurde das Anbringen von Heizbändern und das Einbauen von Dichtbändern in den Doppelstehfalz im traufnahen Bereich bis auf die waagerechte Höhe des Schneefangs. Das weitere Vorgehen soll in der Klempner-Fachgruppensitzung 2022 behandelt werden.
Darüber hinaus befasste sich der technische Ausschuss mit weiteren aktuellen Themen wie dem ZVSHK-Merkblatt „Flachdach/Abdichtung mit Kunststoffbahnen in der Klempnertechnik“, dem Praktischen Teil der Meisterprüfung sowie dem Bericht von der Bundesfachgruppe Klempnertechnik des ZVSHK.
Das Sachverständigen-Seminar für die Klempner, welches 2022 federführend vom Fachverband Baden-Württemberg durchgeführt wird, und die Themenvorschläge für den Klempnertreff 2022 am Titisee rundeten die Sitzung des Technischen Ausschusses Klempnerei ab.
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