Interessenvertretung im BWHT
Innerhalb des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) ist der Fachverband neben dem Engagement im UVH-Vorstand und im BWHT-Beirat auch Mitglied in den Landesausschüssen Digitalisierung, Umwelt und Energie sowie Fachkräftesicherung. Gleichermaßen engagiert er sich im Arbeitskreis Umweltberater des BWHT. So ist beispielsweise im Landesausschuss Umwelt und Energie ein Leitbild zum Thema Klimaschutz erarbeitet und verabschiedet worden. Insbesondere die Themen Technologieoffenheit und Energieträgerneutralität wurden dabei intensiv diskutiert.
Im Wesentlichen ging es bei der Arbeit des BWHT 2020, im Jahr seines 60-jährigen Bestehens, jedoch um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise und Zukunftsstrategien für die Handwerksbetriebe. Zur Vorbereitung der Landtagswahl 2021 hat der BWHT im Berichtsjahr 2020 die Forderungen des Handwerks in einem Positionspapier unter dem Motto “Entlasten. Fördern. Wertschätzen.” veröffentlicht. Der Fachverband konnte sich in dieses Positionspapier sehr intensiv einbringen und traf daher in seinen Gremien die Entscheidung, auf ein eigenes Positionspapier zur Landtagswahl 2021 zu verzichten. Gerade in diesen schwierigen Zeiten machte der Fachverband damit deutlich, wie wichtig es für das Handwerk ist, mit einer Stimme zu sprechen.
Die gemeinsame Abstimmung von Positionen war auch das Ziel eines Energiepolitischen Spitzengespräch im September 2020 mit den Präsidenten, Vorsitzenden oder Hauptgeschäftsführern des BWHT, der Fachverbände Kfz, SHK, Elektro sowie mit dem Handwerkskammerpräsident Wohlfeil in seiner Funktion als Vorsitzendem des Landesausschusses Umwelt und Energie. Ziel war die Entwicklung und der Beschluss eines Leitfadens für energie- und umweltpolitische Positionen. Zukünftig sollen gegenüber der Politik keine gegensätzlichen Positionen kommuniziert, sondern noch intensiver als bisher auf handwerkspolitische Geschlossenheit gesetzt werden.

