Digitalisierungsbarometer
Studienergebnisse für das Bau- und Ausbauhandwerk in Baden-Württemberg
Das “Digitalisierungsbarometer für das Bau- und Ausbauhandwerk in Baden-Württemberg“ ist 2020 veröffentlicht worden. Im November 2019 war dieses breit angelegte Forschungsprojekt im Rahmen der Zukunftsinitiative „Handwerk 2025“ auf den Weg gebracht worden, mit dem erstmals der tatsächliche Digitalisierungsgrad unterschiedlicher Gewerke analysiert werden sollte. Gefördert wurde das Vorhaben vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.
Damit liegt erstmals eine 360-Grad-Analyse vor, wie es um die Digitalisierung im Bau- und Ausbauhandwerk bestellt ist, konkret im Zimmerer- und Holzbaugewerbe, bei Schreinern und Tischlern, im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, bei den Malern und Stuckateuren, in der Elektro- und Informationstechnik und bei den Fliesenlegern.
Ein Fazit: Die Digitalisierung ist im Handwerk zwar angekommen, aber mit Luft nach oben. Mit 35 von 100 möglichen Punkten ist der Gesamtdigitalisierungsgrad der Gewerke des Baus und Ausbaus in Baden-Württemberg nicht zufriedenstellend. Die Kurzfassung der Studie kann hier eingesehen werden.
Der Fachverband hat die Erarbeitung der Studie über den Zeitraum von fast zwei Jahren immer wieder aktiv mitbegleitet, von der Entscheidung zur Durchführung über die Erarbeitung von Fragestellungen und Experteneinschätzungen zur Branche bis hin zur Kommunikation.
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