Cleverländ-Kampagne mit Roadshow durch Baden-Württemberg
Mit „CLEVERLÄND – Zusammen Energie sparen“ hat die Landesregierung in einem breiten Bündnis zum Energiesparen aufgerufen. Auslöser war der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der in aller Deutlichkeit zeigte, welche Folgen Energieabhängigkeit haben kann. Die Energiesparkampagne sollte für einen bewussten, sparsamen und nachhaltigen Umgang mit Energie sensibilisieren.
Der Fachverband SHK Baden-Württemberg war Partner der Aktion und so stellten baden-württembergische Innungen der Sanitär-, Heizungs,- und Klimahandwerke in den Regionen Ansprechpartner bereit, die den Bürgern Rede und Antwort stehen, wie Energiesparen im Bereich Heizung und Warmwasser möglich ist. Den Rahmen bildete eine Roadshow, die an 24 Stationen in Baden-Württemberg Halt machte. Auch online gaben „SHK-Influencer“ auf dem YouTube-Kanal @RegierungBW und in den sozialen Medien wertvolle Energiespartipps.
Zum Kampagnenauftakt hatte Fachverband-Vorsitzende Joachim Butz betont: „Wir sehen diese Energiesparkampagne als einen wichtigen Schritt, den Energieverbrauch gemeinsam und kurzfristig, bevor die kalten Monate kommen, um die erforderlichen 20 Prozent zu reduzieren. Wir wollen Betreibern von Heizungsanlagen und allen Verbrauchern mit vergleichsweise geringem Aufwand und geringen Investitionen helfen, Energie zu sparen.“
Kunden warten auf Betriebe – Betriebe warten auf Material
Es sei die staatspolitische Pflicht des SHK-Handwerks, sein Knowhow in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen und alles dafür zu tun, die Gasmangellage zu vermeiden. Butz wies jedoch ebenfalls darauf hin, dass die Betriebe derzeit sehr gut ausgelastet seien und Kunden warten müssten. „Unsere Betriebe wiederum warten auf Material und Produkte. Darum appellieren wir an alle, Verständnis zu zeigen, dass nicht jede Anfrage sofort bedient werden kann“, so der Fachverband-Vorsitzende bei der Eröffnungsveranstaltung auf dem Gartenschaugelände in Eppingen. Ein großer Dank des Fachverbandes ging an die Innungen und Betriebe, die die Kampagne aktiv begleiteten.
