Betriebswirtschaftlicher Ausschuss
Vordenkerfunktion für zukunftsorientierte Betriebe
Die Digitalisierung der Gesellschaft im Allgemeinen sowie der SHK-Branche im Speziellen stellt eine der zentralen Herausforderungen für die Mitgliedsbetriebe dar. Hierbei unterliegen sowohl die innerbetrieblichen Prozesse als auch die Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden einem massiven Wandel. Der betriebswirtschaftliche Ausschuss sieht seine wesentliche Aufgabe darin, die Innungsfachbetriebe auf ihrem Weg zu einer professionellen und zukunftsorientierten Betriebsführung zu unterstützen. Bei den zwei Treffen im Jahr 2019 spielte daher die Digitalisierung eine zentrale Rolle.
Für eine erfolgreiche Digitalisierung in den Betrieben ist es besonders wichtig, organisatorische Prozesse zu optimieren. Aus diesem Grund wurden vom Ausschuss digitale Unterstützungswerkzeuge getestet und in Form einer attraktiven Rahmenvereinbarung allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Als Beispiel ist die digitale Baumappe „Memomeister“ zu nennen.
Darüber hinaus hat sich der Ausschuss intensiv mit aktuellen Digitalisierungsprojekten der SHK-Berufsorganisation auseinandergesetzt, wie beispielsweise dem bundesweiten Projekt „Handwerksgeselle 4.0“, dem Datenportal „Open Datapool“ sowie der Service- und Wartungsportal des Zentralverbandes SHK. Hierbei leisteten die Ausschussmitglieder fachlichen Input, so dass die praxisgerechte Ausgestaltung gefördert werden konnte.
Vor dem Hintergrund der durch Online-Plattformen bedingten Preistransparenz im Materialsektor rückt die Bepreisung sogenannter „Sonderdienstleistungen“ mehr und mehr in den betriebswirtschaftlichen Fokus. Der Ausschuss hat deshalb wesentliche Mehrwertleistungen identifiziert, die von den Unternehmen bislang häufig kostenfrei erbracht werden, um diese beispielsweise im Rahmen der Angebotsgestaltung künftig entsprechend monetär zu bewerten.

