Kommunikation
Informationsdienste: Rundschreiben, Newsletter und Verbandsorgan
Die schnelle und kompakte Informationsvermittlung ist eine der wichtigsten Dienstleistung des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg für seine Innungen und Mitgliedsbetriebe. Denn für den Einzelnen ist es im (Betriebs)alltag schwierig, aus dem Wust an Informationen das Wichtigste herauszufiltern. Diese Aufgabe erledigt daher der Fachverband und bereitet die Themen so auf, dass sie verständlich und in der Praxis anwendbar sind. Daher gehören die regelmäßigen Innungs- und Mitgliederrundschreiben zu den absoluten Kernleistungen des Fachverbandes.
Neben den Mitgliederrundschreiben zu den Themengebieten Technik, Wirtschaft, Recht, Beruf und Organisation, Bildung und Tarif hat sich inzwischen der Mitglieder-Newsletter per E-Mail als wichtigster Kanal zur schnellen Informationsweitergabe entwickelt. Innungsfachbetriebe erhalten hiermit einen wertvollen Informationsvorsprung.
Diesen Service bietet die Berufsorganisation auch für Nichtmitglieder an. Kostenlos und unverbindlich können sie sich auf der Homepage des Fachverbandes für den Newsletter für Nichtmitglieder registrieren und erhalten monatlich ein kleines Update zu ausgesuchten Themen. So knüpfen sie einen ersten Kontakt zur Berufsorganisation und erhalten einen Eindruck von der Arbeit der Innungen und des Fachverbandes. Möchte ein Nichtmitglied in die Innung eintreten, kann es auf der Homepage des Fachverbandes direkt einen Mitgliedsantrag ausfüllen.
Die im Gentner Verlag erscheinende Fachzeitschrift SBZ berichtet über das Geschehen in der SHK-Branche, über technische Entwicklungen und Marketingansätze für das Handwerk. Für den Fachverband fungiert sie seit vielen Jahren als offizielles Verbandsorgan.
Kommunikation 2019
LEER
Heizung
Sanitär
Klimatechnik
Förderung
(Video nicht verfügbar)
Mehr Aufmerksamkeit für die Innungsfachbetriebe und eine Bedarfslenkung der Verbraucher in Richtung der „Meister mit dem Eckring.de“ – das ist das Ziel der Gemeinschaftswerbung. Mit pfiffigen Anzeigenmotiven wurde dafür in baden-württembergischen Zeitungen und in den Haus- und Grund-Magazinen gworben. Ein praktisches Anzeigenbaukastensystem ermöglicht es den Mitgliedsbetrieben darüber hinaus, einzelne Kampagnenmotive individualisiert für eigene Werbemaßnahmen zu nutzen.
Medienarbeit

Kommunikation und Kommunikationswege haben sich in den letzten Jahren stark verändert, auch beim Fachverband. Im Jahr 2019 hat die Kommunikationsverantwortlichen vor allem die Geschwindigkeit, mit der Informationen aufgenommen, verarbeitet und nach innen und außen weitergegeben müssen, in Atem gehalten. Denn zur Aufgabe des Fachverbandes gehört weit mehr als klassische Öffentlichkeitsarbeit, bei der man vor allem an Medienarbeit denkt. Dazu gehört weit mehr als Werbung oder die Interessenvertretung und Lobbyarbeit gegenüber Politik und Branche. Insbesondere die Kommunikation innerhalb der Berufsorganisation – mit Ehrenamt, Innungen und Mitgliedsbetrieben – nimmt einen bedeutenden Raum ein.
2019 standen vor allem die Konsequenzen des Klimaschutzprogramms und der Datenschutzgrundverordnung im Fokus der Medienanfragen, neben dem alles überstrahlenden Thema: der Gewinnung von Berufsnachwuchs und Fachkräften.
Foto: Insbesondere beim Pressegespräch zum Verbandstag stand das Thema Ausbildung im Fokus. Der Obermeister der ausrichtenden Innung Rastatt/Baden-Baden/Bühl Hans-Albert Fritsch (Mitte) und Innungs-Geschäftsführer Jürgen Karow (li.) sowie Fachverband-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker (re.) beantworteten viele Journalistenfragen zu den Zukunftschancen im SHK-Handwerk.

In der Kommunikation wurde deutlich herausgearbeitet, dass die SHK-Handwerker völlig zu Recht den Titel “Macher der Energiewende” tragen, denn mit der Installation moderner Haus- und Gebäudetechnik sorgen sie für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor.
Innungsbeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Unterstützung erfährt der Fachverband vor allem durch die Innungsbeauftragten für Öffentlichkeitsarbeit (IÖA), die für ihre Innung in ihrer Region Themen spezifisch aufgreifen und diese im Interesse ihrer Betriebe ins “Scheinwerferlicht” rücken.
Um die Zusammenarbeit zu fördern und miteinander von Best-Practice-Beispielen zu lernen, treffen sich die “IÖA” einmal im Jahr zu einer Informationsveranstaltung. Highlight war im Mai 2019 dabei der Vortrag zum Thema „Social Video mit dem Smartphone drehen und strategisch einsetzen – Wie können Innungen und Betriebe ihre Medienarbeit auch mit kleinem Budget pushen?“ Das Expertenreferat von Ilona Aziz, Geschäftsführerin der Hamburger Agentur Visuell Kommunizieren, kam in diesem Rahmen so gut an, dass daraus die Idee generiert wurde, einen praktischen Workshop hierzu ins Seminarangebot aufzunehmen, was Ende des Jahres dann auch umgesetzt wurde.
Foto: Einige Innungen präsentierten erfolgreiche Praxisbeispiele ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Der Erfahrungsaustausch zwischen den IÖA ist der wichtigste Teil des gemeinsamen Treffens.
Internet und soziale Medien

Mit den Internetseiten www.shk-bw.de und www.eckring.de sowie für die Behälter- und Apparatebauer www.bak-bw.de pflegt der Fachverband Webauftritte für unterschiedliche Zielgruppen und mit verschiedenen Zielsetzungen.
Verbrauchern stehen auf Eckring.de produktneutrale Informationen zur modernen Haus- und Gebäudetechnik zur Verfügung, mithilfe derer sie sich in punkto SHK-Leistungen ebenso schlau machen können wie über gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten von Neubau oder Sanierungen. Die richtigen Ansprechpartner in der eigenen Region lassen sich leicht per Postleitzahl- oder Umkreissuche mit der Fachbetriebssuche herausfinden.
Innungsfachbetriebe nutzen hingegen die Serviceangebote des Fachverbandes über dessen Homepage www.shk-bw.de. Denn unabhängig von Geschäftsstellenzeiten finden sie umfassende Materialien in der SHK-Wissenswelt, können im Online-Shop bestellen oder sich für eine Fortbildung anmelden – seit 2020 neben Seminaren eben auch Webinare. Dieser Online-Auftritt des Fachverbandes ist gleichermaßen für Branchenpartner, Vertreter der Politik, Medien und andere Interessenten das digitale „Einfallstor“.
Online-Kommunikation im SHK-Handwerk bedeutet vor allem das gegenseitiges Vernetzen und das Transportieren der gemeinsamen Botschaften. Zusätzlichen Nutzwert bietet insofern die Verlinkung der Homepage des Fachverbandes mit den Portalen des Zentralverbandes SHK www.zvshk.de und www.wasserwaermeluft.de, in deren Fachbetriebssuche die baden-württembergischen Betriebe gleichermaßen gefunden werden.
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Soziale Medien: Twitter, Facebook & Co.
In den sozialen Netzwerken, allen voran Facebook und Instagram, sind dem Fachverband kleine virale “Hits” gelungen.
Günther Jauch war am 13. November 2019 in der ARD-Sendung „maischberger. die woche“ zu Gast. Thema der Sendung waren die Fragen „Was muss man wissen? Was sollte man lernen: Griechisch, Geschichte oder Googeln?“. Während des Gesprächs wurde der Moderator gefragt, ob er heute noch ein guter Student wäre, was er eher bezweifelte und anschließend eine Lanze für das Handwerk brach: Er wünsche sich nicht nur Akademiker, sondern auch weiterhin den begnadeten Handwerker, sagte Jauch.
Dieses Statement hatte der Fachverband zum Anlass genommen, daraus einen Social-Media-Post auf Facebook, Twitter und Instagram zu erstellen. Der Beitrag wurde über alle Plattformen hinweg mehrere Zehntausendmal gesehen.
Große Resonanz erntete der Fachverband auch auf seine Positionierung in Sachen Bundeswehrkampagne: Mit dem Slogan „Gas, Wasser, Schießen“ warb die Bundeswehr auf Plakaten um Handwerker. Die Kampagne sorgte zunächst auf Twitter für einige Reaktionen. Der Fachverband schaltete sich in die Diskussion in den sozialen Medien ein und sorgte mit einigen humorvollen Posts für Aufmerksamkeit. Nahezu 14.200 Personen konnten so über Twitter, Facebook und Instagram erreicht werden. Tenor der Kommentare: Mit „Gas, Wasser, Schießen ist die Bundeswehr über das Ziel hinausgeschossen. Dem Handwerk die Fachkräfte abwerben, geht gar nicht.” Dies wiederum hat die übrigen Medien aufhorchen lassen und so konnte der Fachverband sogar eine Berichterstattung auf dem Portal der Allgemeinen Frankfurter Zeitung www.faz.net erreichen, die wiederum von fast 300 Leuten kommentiert wurde und 22 Mal geteilt wurde.
Ganz abgesehen von dem ernsthaften Anliegen, dass die Fachkräftesicherung nicht allein Aufgabe des Handwerks sein kann, dem diese Mitarbeiter dann durch Dritte abgeworben werden, hat dieses Engagement des Fachverbandes gezeigt, wie die sozialen Medien genutzt werden können, um das SHK-Handwerk in der öffentlichen Wahrnehmung zu positionieren und dessen Themen sichtbar zu machen.
Jahresbericht 2019
die Themen
Wirtschaft

