Best Practice: Mitglieder gewinnen bei der Konzessionsprüfung
Ausgangslage
Neu gegründete Installationsbetriebe brauchen für Gas- und Wasserinstallationen eine Konzession des Energieversorgers. Voraussetzung ist eine Eignungs- und Werkstattprüfung, bei der Normen, Maschinen und Material kontrolliert werden. Dieser Pflichttermin ist der ideale Anlass, um neue Unternehmer persönlich zu erreichen – genau beim beruflichen Neustart. Die Innung Göppingen führt die Prüfung deshalb gemeinsam mit dem Energieversorger durch.
So läuft der gemeinsame Termin
1 Gemeinsame Prüfung: der Betrieb legt die Normen vor und zeigt Maschinen und Material. Den fachlichen Teil übernimmt der Energieversorger.
2 Innungsvorzüge vorstellen: im Anschluss zeigt der Obermeister vor Ort die konkreten Vorteile der Mitgliedschaft.
3 Schnuppermitgliedschaft anbieten: der Betrieb testet die Innung kostenlos bis Jahresende – ohne finanzielles Risiko.
4 Grobe Beitragsabschätzung: anhand der Mitarbeiterzahl wird der spätere Beitrag geschätzt. Das schafft von Anfang an Transparenz.
Ergebnis
| Rund 25 % der besuchten Betriebe entscheiden sich für eine Schnuppermitgliedschaft. Die meisten führen sie anschließend regulär fort – Kündigungen nach der Probephase sind die Ausnahme. |
So kann es in der eigenen Innung gelingen
1 Mit dem Energieversorger abstimmen: die Eignungs- und Werkstattprüfung gemeinsam durchführen.
2 Beschluss fassen: im Installateurausschuss der Innung.
3 Persönlich hingehen: der Obermeister oder ein Vorstandsmitglied nimmt den Termin selbst wahr.
4 Greifbare Vorteile organisieren: etwa Presszangen-Tauschliste, Stammtisch und Messefahrten – und vor Ort konkret zeigen.
Ansprechpartner: Rainer Häfele, Innung Göppingen rhaefele@haefele-shk.de
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