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8. Januar 2026

Zum neuen Jahr

Kommentar von Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer FVSHKBW

Mit zwei Kamingesprächen kurz vor Weihnachten haben wir das vergangene Jahr beendet. Die Gespräche mit den Vorsitzenden der beiden Oppositionsparteien SPD und FDP werfen schon den Blick voraus auf das politisch wichtigste Ereignis im Land: Die kommende Landtagswahl am 8. März. Da war es gut, in der besonderen Atmosphäre unseres Kaminzimmers den Austausch zu suchen und die Menschen auch persönlich besser kennen zu lernen. Neben den inhaltlichen Themen geht es eben auch darum bei der Wahl: Wie ticken die Menschen, die unser Land oder ein Ministerium führen wollen? Gerade in Krisensituationen braucht es politische Führung mit einem guten Kompass.

Die Krise trifft uns nicht nur wirtschaftlich. Mit den Hinweisen von Handwerk BW zum „Operationsplan Deutschland“ geht darum, sich mit einer sicherheitspolitischen Krise frühzeitig auseinander zu setzen. Nur wer gut vorbereitet ist, wird nicht überrascht.

Bei unseren Kamingesprächen standen auch das Gebäudeenergiegesetz und die Verunsicherung der Immobilienbesitzer auf der Tagesordnung. Hatte doch die Bundesregierung erst Mitte Dezember weitere Eckpunkte zu einer Reform angekündigt. Einzige Neuigkeit: Aus Gebäudeenergiegesetz wird Gebäudemodernisierungsgesetz. Der Ankündigung des Bundeskanzlers zufolge sollen bis Ende Januar Eckpunkte vorgestellt und bis Ende Februar ein überarbeitetes Gesetz verabschiedet werden. Mit anderen Worten: Die Verunsicherung wird sich voraussichtlich noch den größten Teil des Jahres hinziehen. Impulse für den Heizungstausch sind frühestens 2027 zu erwarten. Gepaart mit den fehlenden Impulsen aus dem Neubau und der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung blicken wir auf ein schwieriges Jahr.

Doch Trübsal blasen hilft nicht. In jeder Krise liegt eine Chance. Es geht auch darum sich auf die ertragreichen Geschäftsbereiche zu konzentrieren. Betrieblich kann es nicht nur sinnvoll sein, zu schauen, welches die guten Geschäftsbereiche sind, sondern auch wer zum Erfolg der letzten Jahre beigetragen hat – und wer nicht. Und dann konsequent zu handeln.

Im Bereich der Geschäftsfelder gibt es ebenfalls noch unzählige Chancen. Der nächste Schritt nach der Wärmepumpe ist das Thema Vernetzung und Home Energy Management. Sich selbst und das Team frühzeitig weiterzubilden, bereitet auf die Chancen der Zukunft vor.

Vielleicht hat sich auch der Fokus beim einen oder anderen in den vergangenen Jahren zu sehr in den Bereich Heizung verschoben. Es könnte sinnvoll sein, das zu korrigieren und sich wieder mehr dem Geschäftsfeld Sanitär zu widmen. Was die Hersteller Neues bieten, darüber können sich SHK-Handwerker bei der IFH/Intherm im April in Nürnberg informieren. Und mit dem 50-Jahres-Jubiläum gibt es auch einen besonderen Höhepunkt zu feiern.

Bei einem weiteren Höhepunkt geht es dann im Juli hoch hinaus – jedenfalls wenn Sie wollen. Bei unserem Verbandstag im Europapark in Rust freuen wir uns auf inhaltliche Höhepunkte ebenso wie auf ein besonderes Rahmenprogramm – Achterbahnfahrt und andere schwindelerregende Attraktionen inklusive.

Wo es nach oben geht, geht es auch wieder hinunter. Das gilt aber auch umgekehrt. In diesem Sinne gilt es, aus dem Jahr 2026 das Beste zu machen.

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