Walter-Bucerius-Seminar
Wie so oft im Leben, kam bei der Planung für das Walter-Bucerius-Seminar alles anders als geplant. Dem Fachverband erging es wie so vielen Veranstaltern auch: alle größeren Präsenzveranstaltungen mussten aufgrund der pandemischen Lage abgesagt werden. Also wurde die Traditionsveranstaltung der Ofen- und Luftheizungsbauer kurzerhand, wenn auch in stark reduzierter Form, Anfang März in die digitale Welt transferiert. Allen Befürchtungen zum Trotz haben die Ofen- und Luftheizungsbauer das neue Format hervorragend angenommen und die Fachtagung zu einem Riesenerfolg gemacht.
Im Fokus stand die neue Fachregel Ofen- und Luftheizungsbau TROL 2021, deren Entwurf vom Zentralverband SHK anlässlich der ISH 2021 veröffentlicht wurde. Die wichtigsten Änderungen sowie die Anforderungen an die Wassertechnik trug Fachverband Referatsleiter Technik Jörg Knapp vor. Anschließend wurde das vollständig auf den Kopf gestellte und deutlich ausgeweitete Kapitel 5 „Verbrennungsluftversorgung“ von Tobe Hinrichs von der Firma Leda erläutert. Tim Froitzheim vom Zentralverband SHK nahm sich das überarbeitete Kapitel 6 zum Thema Brandschutz „zur Brust“. Zum Abschluss ging es noch um Warmluftöfen und keramischen Heizgaszüge sowie um Hypokausten.
Mit rund 120 Teilnehmern übertraf die Teilnehmerzahl alle Erwartungen. Die Diskussion im Chat und bei den Fragerunden sorgten dafür, dass das Format sehr lebendig und kurzweilig war. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die das erste „WBS digital“ zu einem solchen Erfolg gemacht haben.
Was trotz aller Freude digital leider nicht möglich ist, ist der persönlich Austausch, neue Kontakte zu knüpfen und alte Freunde wiederzusehen. Insoweit setzen die Veranstalter in den Folgemonaten alles daran, das WBS 2022 wieder in traditioneller Manier in Titisee zu planen. Doch leider wurde diese Hoffnung aufgrund der Coronalage im Winter 2021/2022 zerschlagen.
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