Mitwirkung in Landesarbeitskreisen
Die Kraft-Wärme-Kopplung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Umsetzung der Klimaschutzziele auf Bundes- wie Landesebene geht. Insbesondere deshalb ist der Fachverband Mitglied im Arbeitskreis Dezentrale Energietechnik in Gebäuden (DEZENT). Der Arbeitskreis hat das Ziel, organisationsübergreifend das Thema Kraft-Wärme-Kopplung voranzubringen.
Zwei Ereignisse bildeten die “Klammer” um das Corona-Jahr 2020 für den Arbeitskreis:
- Die 10. KWK-Tagung am 16. Oktober lief erstmals komplett digital über die Bühne – eine neue, interessante und informationsreiche Erfahrung. Bei der Themenauswahl und Organisation hat der Fachverband mitgearbeitet.
- Die Novellierung des KWK-Gesetzes, das am 14. August in Kraft getreten ist. Wesentliche Änderung in der Novelle ist die Begrenzung der Vollbenutzungsstunden für KWK-Anlagen ab dem 1. Januar 2021 für die jährliche Förderungszahlung. Hierfür hatten die Arbeitskreismitglieder im Vorfeld eine Stellungnahme und Empfehlungen erarbeitet. Die Auslegungsrandbedingungen für KWK-Anlagen ändern sich, hin zu größeren Aggregaten mit weniger Laufzeit. Dadurch sollen die Stromnetze insbesondere für die dezentrale Einspeisung von Wind- und Photovoltaikanlagen freigemacht und gleichzeitig eine Residuallast aufgebaut werden.
Die Entwicklung wird hin gehen zur Installation größerer Anlagen, die wiederum andere Pufferspeichergrößen benötigen. Der Arbeitskreis hat sich insofern für 2021 vorgenommen, die Konsequenzen daraus genauer zu analysieren und die Platzierung der KWK-Anlage in der Wärmeerzeugerlandschaft neu zu durchdenken.
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