Jahresbericht
Statistiken
Zahlen und FaktenÂ
des Jahres 2025
Schatten beim Umsatz, Licht in der Ausbildung,
zeigen die Statistiken zum SHK-Handwerk für das Jahr 2025. Das Hin und Her der Politik hinterließ ebenso Spuren auf dem Heizungsmarkt wie die durchwachsene wirtschaftliche Lage allgemein. Diese drückte auch auf den Umsatz der weiteren Arbeitsfelder der Gewerke des SHK-Handwerks.
Erfreulich robust zeigt sich hingegen der Ausbildungsbereich: fast 5500 junge Menschen im Land durchlaufen eine Lehre in einem der vier Ausbildungsberufe.
Die weiteren Kennzahlen des Jahres 2025 finden Sie im Folgenden grafisch aufbereitet.
ZAHLEN & FAKTEN
AUSBILDUNG IN ZAHLEN
Die Ausbildung in den SHK-Handwerken entwickelt sich weiterhin positiv.Â
WIRTSCHAFTSDATEN
Die wichtigsten Eckdaten in Kürze
Unsere Gewerke in Baden-Württemberg
Der Umsatz der SHK-Betriebe in Baden-Württemberg beläuft sich im Jahr 2025 auf 8,55 Milliarden Euro, dies entspricht einem Umsatzminus von 3,3% gegenüber dem Vorjahr. In 7.910 SHK-Betrieben blieb die Zahl der Mitarbeiter stabil bei etwa 51.842 Beschäftigten.
Offenlegung: Die Zahlen 2025 wurde anhand der Handwerkszählung 2023 im Bereich Beschäftigte und Umsatz nach oben korrigiert.Â
Zum Vergleich: Das gesamte Handwerk in Baden-Württemberg verzeichnete 2025 einen Umsatzplus von 0,2 %. Im Ausbauhandwerk lag die Veränderung bei -2,6%. Die Beschäftigtenzahl im Handwerk entwickelte sich negativ -1,3%.
Die SHK-Betriebe hatten im Jahr 2025 noch eine gute Auftragslage. Die Materialkosten der SHK-Handwerksbetriebe steigen deutlich. Höhere Angebotspreise können diese Entwicklung nur teilweise kompensieren.
Die Gesamtwirtschaft
Baden-Württemberg und Deutschland
Das Bruttoinlandsprodukt in Baden-Württemberg ist 2025 um 0,6 Prozent (2024: -0,4 Prozent) gesunken und entwickelte sich damit schwächer als im bundesdeutschen Durchschnitt von +0,2 Prozent (2024: -0,2 Prozent).
Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg lag 2025 bei durchschnittlich 4,6 Prozent und damit über dem Niveau des Vorjahres (2024: 4,2 Prozent).
Der Verbraucherpreisindex in Baden-Württemberg stieg 2025 im Jahresdurchschnitt um 2,4 Prozent (2024: 2,2 Prozent).
Trotz einer leichten Entspannung bei den Finanzierungskosten blieb das Umfeld für Investitionen in selbst genutztes Wohneigentum in Baden-Württemberg auch 2025 herausfordernd. Das weiterhin vergleichsweise hohe Zins- und Baukostenniveau belastete die Nachfrage und dämpfte die Investitionstätigkeit im Wohnungsbau.
Die Energiepreise entwickelten sich 2025 insgesamt moderat. Während die Preise für Heizöl und Kraftstoffe zeitweise weiter zurückgingen, gaben auch die Erdgas- und Strompreise für private Haushalte gegenüber dem Vorjahr leicht nach. Im zweiten Halbjahr 2025 lagen die durchschnittlichen Erdgaspreise für Haushalte rund 0,4 Prozent und die Strompreise rund 1,6 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums.
Auftragslage
Die Daten zu den Auftragsreichweiten und zur Auftragsverteilung basieren auf einer wirtschaftlichen Umfrage des Fachverbandes bei den Mitgliedsbetrieben für das 4. Quartal 2025.
