Jahresbericht
Öffentlichkeitsarbeit
Kommunikation 2025:
Neue Webseite, klare Botschaften
Die Kommunikationsarbeit des Fachverbands SHK Baden-Württemberg folgt einem klaren Auftrag: relevante Informationen aus dem Wust des Tagesgeschehens herausfiltern, aufbereiten und schnell an Innungen und Mitgliedsbetriebe weitergeben; in der Öffentlichkeit sachlich und klar Stellung beziehen für die Belange des SHK-Handwerks. 2025 war das anspruchsvoller denn je – denn selten haben sich so viele politische Weichen gleichzeitig bewegt.
KOMMUNIKATION
Drei politische Themen
dominierten das Jahr
Die Bundestagswahl im Februar brachte die Energiepolitik zurück auf die Tagesordnung. Der Fachverband begleitete den Wahlkampf mit klaren Positionen: Am besten das GEG nicht in die parteipolitische Auseinandersitzung ziehen. Und wenn man es schon neu macht, dann vereinfachen und für lange Zeit verlässlich beibehalten. Parallel dazu bereitete der Fachverband seine Betriebe auf das vor, was als neues GEG kommen könnte – so gut es ging angesichts der monatelangen Hängepartie. Ziel war es, Unsicherheit zu reduzieren und Betrieben wie Kunden eine verlässliche Orientierung zu geben. Die gewählten Abgeordneten aus Baden-Württemberg haben wir mit einem Glückwunschschreiben eingeladen, mit den Innungen und Betrieben vor Ort in Kontakt zu treten – erste Treffen dieser Art fanden noch 2025 statt.
Parallel dazu begann der Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg. Der Fachverband formulierte beim Verbandstag seine Forderungen an die künftige Landesregierung – von der Energiepolitik über die berufliche Bildung bis zum Bürokratieabbau – und brachte sie in den politischen Diskurs ein, unter anderem in Hintergrund- und Kamingesprächen sowie bei unserem Energie- und Gebäudetechniktreff SHKontakt.
Zahlen, die zeigen,
was Kommunikation leistet
55 Mitglieder-Rundschreiben und 22 Innungs-Rundschreiben versendete der Fachverband im Jahr 2025. Der monatliche Mitglieder-Newsletter erreicht eine Öffnungsrate von 31,4 Prozent – ein Wert, der weit über dem Branchendurchschnitt liegt und zeigt: Die Inhalte treffen den Nerv der Leserinnen und Leser.
Zehn Pressemitteilungen führten zu rund 62 Medienberichten – ein Multiplikatoreffekt, der die Reichweite der Verbandsthemen weit über die eigene Mitgliedschaft hinaus trägt.
SBZ bleibt
treuer Medienpartner
Die im Gentner Verlag erscheinende Fachzeitschrift SBZ berichtet über das Geschehen in der SHK-Branche, über technische Entwicklungen und Marketingansätze für das Handwerk. Für den Fachverband fungiert sie seit vielen Jahren als offizielles Verbandsorgan und Medienpartner. Damit wirken die vom Fachverband gesetzten Themen auch weit über den Fachverband besonders weit in die Branche.
Neue Webseite:
starker Start
Mitte Oktober 2025 ging die neue Verbandswebseite shk-bw.de live – noch vor Jahresende dann auch der erste neu gestaltete Auftritt einer Mitgliedsinnung (Heidelberg). Das Ergebnis übertraf die Erwartungen: In nur zweieinhalb Monaten verzeichnete die neue Webseite bereits 43.200 Besuche – mehr als die alte Webseite im gesamten Jahr mit 26.800 Besuchen.
Besonders aussagekräftig ist die Fachbetriebssuche: Über die neue Webseite suchten Verbraucher 3.378 Mal gezielt nach einem SHK-Fachbetrieb in ihrer Region – gegenüber rund 2.000 Suchen auf der alten Seite. Das sind potenzielle Kunden, die der Fachverband direkt zu seinen Mitgliedsbetrieben weiterleitet.
Die neue Webseite ist damit nicht nur ein kommunikatives Aushängeschild – sie ist ein konkretes Werkzeug zur Kundengewinnung für die Betriebe.
Innungsbeauftragte
für Öffentlichkeitsarbeit
Regionale Medienarbeit lässt sich nicht allein von der Stuttgarter Geschäftsstelle aus erledigen. Die Innungsbeauftragten für Öffentlichkeitsarbeit (IÖA) greifen Themen in ihren Regionen auf, halten Kontakt zur lokalen Presse und sorgen dafür, dass das SHK-Handwerk vor Ort sichtbar bleibt.
Am 28. Mai 2025 trafen sich die IÖA in Stuttgart zum jährlichen Austausch. Im Mittelpunkt standen der Relaunch der Verbands- und Innungswebseiten sowie die Frage, wie die Social-Media-Aktivitäten von Fachverband und Innungen bestmöglich ineinandergreifen. Ergänzt wurde die Runde durch Berichte aus den Innungen, etwa zum Auftreten gegenüber den Stadtwerken und erfolgreichen Schulkooperationen oder Werbemaßnahmen. Dieser Erfahrungsaustausch gehört zu den wertvollsten Elementen des jährlichen Treffens.