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29. Januar 2025

Verbändeallianz rät vom CO2-Rechner des Umweltbundesamtes ab

Eine Allianz aus Verbänden der Energie-, Heizungs-, Forst- und Holzwirtschaft rät Verbrauchern und Unternehmen davon ab, den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (UBA) zu nutzen. Das Online-Instrument der Behörde sollte ursprünglich Verbrauchern helfen, ihren Lebensstil klimafreundlich zu gestalten. Seit einem knappen halben Jahr hat der Rechner einen CO2-Emissionsfaktor für das Heizen mit den meisten Holzarten hinterlegt. Dadurch kommt er zu dem abwegigen Ergebnis, dass Gas- und Ölheizungen für das Klima besser sein als das Heizen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Die Verbände raten aus Gründen des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit dringend davon ab, auf Grundlage des UBA-Rechners fossile Heizungen einzubauen, und sie damit Holzheizungen vorzuziehen.

Die Verbändeallianz kritisiert, dass der UBA-CO2-Rechner seine objektive Beratungsfunktion verloren habe und offensichtlich zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung zweckentfremdet werde. Nach den Streitereien um das Gebäudeenergiegesetz im letzten Jahr trägt der Rechner damit zur Verunsicherung der Bevölkerung bei und verzögert die Wärmewende unnötig.

Die Verbände weisen darauf hin, dass der Rechner keinerlei rechtliche Auswirkung oder Bindung hat und nicht geeignet ist, um Verbrauchern, Beratern oder Unternehmen als Entscheidungsgrundlage für den Ausbau erneuerbarer Energien zu dienen. Die Verbände empfehlen stattdessen, sich für den Heizungstausch und den Ausbau erneuerbarer Wärme schlicht am geltenden Recht zu orientieren, wie beispielsweise den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes oder dem Wärmeplanungsgesetzes. Dass auf Holz kein CO2-Preis anfällt, hatte das Bundeswirtschaftsministerium im Sommer nochmals extra klargestellt.

Zu den Mitgliedern der Allianz gehören die Initiative Holzwärme (IH), der Fachverband Holzenergie im Bundesverband Bioenergie (FVH), der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik, der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), die AGDW – Die Waldeigentümer, der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), die Familienbetriebe Land und Forst, der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) sowie der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.

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