Zukunftstechnologien: Haushalte wollen wieder investieren
Zwei Drittel der Haushalte in Deutschland wollen sich aktiv an der Energiewende beteiligen – nach 59 Prozent im Vorjahr sind es jetzt 66 Prozent. Das zeigt das aktuelle Energiewendebarometer der staatlichen Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), für das zwischen Dezember 2025 und April 2026 mehr als 4.300 Haushalte befragt wurden.
Rund 14 Millionen Haushalte nutzen inzwischen mindestens eine Energiewendetechnologie, 1,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Am stärksten wächst laut dem Energiewendebarometer die Zahl der Elektroautos und der Photovoltaikanlagen auf dem Dach: 18 Prozent der Haushalte haben eine PV-Anlage, mehr als die Hälfte davon mit Batteriespeicher.
Beim Heizen bleibt viel zu tun
Anders sieht es im Heizungskeller aus: 63 Prozent der Haushalte heizen nach dieser Befragung deutschlandweit mit Gas oder Öl, nur neun Prozent mit einer Wärmepumpe. Hier liegt das größte ungenutzte Potenzial – gerade, weil die CO2-Bepreisung fossile Brennstoffe Jahr für Jahr teurer macht.
Wer wissen möchte, ob sich eine Wärmepumpe für das eigene Gebäude eignet, klärt das am besten vor Ort mit einem SHK-Fachbetrieb. Er prüft die nötige Vorlauftemperatur, empfiehlt gegebenenfalls den Tausch einzelner Heizkörper und kennt die aktuellen Fördermöglichkeiten.
Artikel im selben Zeitraum

