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14. November 2024

Politischer Austausch: Besuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Sandra Detzer

Wie entwickelt sich die Situation im Wärmemarkt und die Auftragslage im SHK-Handwerk nach der hitzigen Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz sowie das Wärmeplanungsgesetz? Was ist nötig, um die Klimawende weiter voranzubringen? Darüber konnten sich der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg (FVSHKBW) Mitte Oktober mit der grünen Bundestagsabgeordneten Sandra Detzer austauschen. Vorstandsvorsitzender Stefan Menrath, Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker sowie Abteilungsleiter Technik Jörg Knapp und Referent Johannes von Dorrien beschrieben dabei die aktuellen Herausforderungen der Branche und warben für einen differenzierteren Blick auf die aktuellen Zahlen verkaufter Heizungen und Förderanträge.

Diese hatte Hauptgeschäftsführer Becker im Rahmen der letzten Delegationsreise des Handwerk-BW nach Berlin Frau Dr. Detzer als wirtschaftspolitische Sprecherin und Vorsitzende der Landesgruppe BW im Bundestag geschildert und daraufhin gemeinsam einen weiteren Austausch vereinbart.

Wichtige Punkte aus Sicht des Fachverbandes sind:

Die Politik muss den Rahmen setzen und die Rückendeckung zur langfristigen Verlässlichkeit von Gesetzen geben, um das Vertrauen der Energiewende in der Bevölkerung zu stärken.

Die Ankündigung der Abschaffung des Heizungsgesetzes, wie von anderen Parteien angekündigt, bringt weitere Verunsicherung in den Markt.

Die Herausforderungen und die Umstellung auf neue Rahmenbedingungen ist auch für das Handwerk groß. Als Verband unterstützen wir deshalb unsere Mitglieder nicht nur in der eigenen Transformation, sondern auch darin, diese zum Kunden zu bringen.

Das SHK-Handwerk war schon immer ein spannendes Berufsfeld und wird es durch die Energiewende noch mehr. Das zeigt sich auch in unseren Ausbildungszahlen. Die steigenden Anforderungen an den Job sind für alle Schulformen spannend, weshalb der Karriereweg Handwerk auch an allen Schulformen vermittelt werden muss.

Bei vielen Gemeinsamkeiten, insbesondere dem Willen die Klimaneutralität zu erreichen, zeigten sich insbesondere beim Blick auf die Rolle der Wärmenetze etwas unterschiedliche Positionen.

Wir danken Frau Dr. Detzer für den offenen Austausch sowie für die Zeit und das Interesse am Handwerk, die Sie uns entgegengebracht haben. Wir freuen uns, den Dialog an anderer Stelle fortzuführen.

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